170 Jahre Café Reichard am Kölner Dom – Ein Traditionshaus schreibt Geschichte und Zukunft zugleich

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Köln, Dezember 2025 – Seit 1855 steht das Café Reichard am Kölner Dom für Weltklasse, Tradition und Gastkultur auf höchstem Niveau. In diesem Jahr feiert das Haus sein 170-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das heute nur noch wenige Caféhäuser dieser Welt erreichen. Neben dem Café Florian in Venedig zählt das Reichard zu den international renommiertesten Traditionscafés und nimmt in dieser kleinen Spitzengruppe seit Jahrzehnten einen der ersten Plätze ein.

Doch beinahe wäre dieses historische Jubiläum überschattet worden: Nur wenige Monate zuvor standen das Café und seine 70 Mitarbeitenden vor einer existenziellen Krise.

Durch den plötzlichen Tod der beiden Hauptgesellschafter und aktiven Geschäftsführer – Vater und Sohn Fritz und Heinz-Josef Betz – fehlte von einem Tag auf den anderen eine gesellschaftsrechtliche Nachfolgeregelung. Eine Situation, die das Unternehmen in kürzester Zeit in eine bedrohliche Schieflage zu bringen drohte.

Geordneter Übergang – dank konsequenter Führung und 35 Jahren Erfahrung

Dank ihrer Erfahrung, Fachkenntnis und Führungsstärke konnten alle Weihnachtsgelder fristgerecht ausgezahlt und der laufende Betrieb vollständig stabilisiert werden. Für die 70 Mitarbeitenden und ihre Familien bedeutete dies Sicherheit in einer Zeit größter Unsicherheit.

In dieser Ausnahmesituation übernahm Frau Alexandra Roßbach-Gdowczok, seit mehr als 35 Jahren die prägende Persönlichkeit des Hauses, unverzüglich und professionell die Geschäftsführung. Die in Köln und weit darüber hinaus als „Miss Reichard“ bekannte Direktorin handelte schnell, entschlossen und mit einem klaren Fokus: Sicherung der Arbeitsplätze und Stabilisierung des Traditionshauses.

„Für mich stehen zwei Dinge an erster Stelle: meine Mitarbeiter und ihre Familien – und unsere Gäste. Ihnen bin ich seit 35 Jahren verpflichtet. Es ist mein Anspruch und mein Herzblut, dieses weltweit bekannte Traditionshaus durch ruhige wie unruhige Zeiten zu führen und als exklusiven Ort für Köln und seine Besucher zu erhalten.“

Alexandra Roßbach-Gdowczok – geschäftsführende Direktorin Café Reichard-

Spitzenqualität als Leitbild

Das Café Reichard steht seit 170 Jahren für höchste Handwerkskunst.

Sieben Konditoren fertigen täglich feine Patisserie und Torten von Weltruf, während die vier Profiköche der Tagesküche die gastronomische Tradition fortschreiben. Der Service – vielfach gelobt und oft als „kaiserlich“ beschrieben – knüpft an jene Zeiten an, in denen bereits Napoleon, Staatsoberhäupter und europäische Aristokraten zu den Gästen des Hauses zählten.

Zu den prominenten Besucherinnen und Besuchern der vergangenen Jahrzehnte gehören u.a.
Sylvester Stallone, Mario Adorf, Sting, Carlos Santana, Michael Jackson, Udo Jürgens, internationale Sportstars aus Fußball, Eishockey, Tennis, sowie kirchliche Würdenträger aus aller Welt. Viele von ihnen kennen Frau Roßbach-Gdowczok persönlich – und nennen sie mit Wertschätzung schlicht „Miss Reichard“.

Philanthropie und Engagement für Teilhabe – „Charity Queen Undercover“

Neben ihrer Lebensleistung im Reichard engagiert sich die aus Österreich stammende Wahl-Kölnerin seit vielen Jahren ehrenamtlich im Behindertensport, insbesondere im Bereich ID-Judo für Menschen mit geistiger und kognitiver Beeinträchtigung. Als Botschafterin der IFoN.World unterstützt Sie die ID-Judoka auf dem Weg zu den Paralympics.

Gemeinsam mit ihrem Mann unterstützt sie Athleten weltweit – oft leise, diskret, wirkungsvoll.

Ihr Ziehsohn Victor Gdowczok, Weltmeister im Para-Judo (ID), ist ihr Trainingspartner und Inspiration. Frau Roßbach-Gdowczok besitzt selbst den 1. Dan im Judo.

„Es ist mir ein Herzensanliegen, Menschen zu stärken, die noch immer zu den am häufigsten benachteiligten Gruppen unserer Gesellschaft gehören. Gleichstellung und Teilhabe stehen gerade in Deutschland oft noch am Anfang. Hier wollen wir mit Kraft und Haltung ein Zeichen setzen.“

Alexandra Roßbach-Gdowczok

Mit dem Verein VG-Project e.V. richtete sie in Köln die erste offizielle Weltmeisterschaft für ID-Judoka aus (2017), gefolgt von der Europameisterschaft 2019. Über 200 Volunteers unterstützten damals ein sportliches Großereignis, das bis heute Leuchtfeuer und international als Maßstab gilt.

170 Jahre Café Reichard – Tradition im Licht des Doms

Das Café Reichard wird auch in Zukunft ein Leuchtturm der Kölner Gastkultur bleiben.

„Tradition verpflichtet – und Köln ist mein Zuhause. Das Reichard wird weiterhin ein Ort bleiben, der Menschen miteinander verbindet und ihnen besondere Momente schenkt.“

Alexandra Roßbach-Gdowczok – geschäftsführende Direktorin Café Reichard

Das Traditionshaus verpflichtet sich – ganz in der Haltung seiner Direktorin – zu Teamgeist, Spitzenqualität und gelebter Gastfreundschaft.

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